Startschuss für neue Online-Jobbörse im Oberpinzgau!

Geschrieben von Michael Sinnhuber. Gepostet in KOMM-BLEIB, KOMM-BLEIB Projekte, Oberpinzgau

jobs.komm-bleib.at bringt Oberpinzgauer Firmen und qualifizierte Arbeitskräfte zusammen

Der Oberpinzgau und seine Unternehmen zeigen sich bei der Suche nach qualifizierten Facharbeitskräften innovativ. Vor rund eineinhalb Jahren gründete der Regionalverband Oberpinzgau bekanntlich die Initiative „Komm-Bleib“ und legte mit der gemeinsamen Suche nach qualifizierten Arbeitskräften einen Grundstein zur aktiven Bewältigung der Landflucht.

Jetzt macht die Initiative einen nächsten Schritt und präsentiert mit „Komm-Bleib Top Jobs“ eine moderne Online-Jobbörse, die Unternehmen in den neun Oberpinzgauer Gemeinden und Arbeitskräfte zusammenbringt. Interessierte können sich ab sofort auf jobs.komm-bleib.at kostenlos registrieren und mit wenigen Klicks ihre Initiativbewerbung samt Lebenslauf hochladen. Oberpinzgauer Unternehmen können mit dieser neuen „Online-Evidenzkartei“ geeignete Facharbeitskräfte suchen und finden.

Komm-Bleib Top Jobs – Die Jobbörse für den Ober-Pinzgau

Auf „Komm-Bleib Top Jobs“ ist jeder richtig, der in der lebenswerten Region Oberpinzgau in den Salzburger Alpen eine neue Anstellung sucht − sei es um sich beruflich zu verändern, ganz gezielt in die Region zurückzukehren oder neu zuzuziehen.

Startschuss der neuen Online Jobbörse für den Oberpinzgau

Im Bild (von links nach rechts): Der Mittersiller Bürgermeister und Regionalverbands-Obmann Wolfgang Viertler und „Komm-Bleib“-Projektbetreuer Andreas Mühlbauer präsentieren die neue Online-Jobbörse „Komm-Bleib Top Jobs“.

Besonders lohnenswert ist die neue Jobbörse für qualifizierte Arbeitskräfte die mitten im Arbeitsleben stehen, offen für einen neuen Job sind und den Wunsch verwirklichen wollen, in die lebenswerte Region Oberpinzgau zu ziehen. Die Chancen dazu stehen mit „Komm-Bleib Top Jobs“ gut, denn die Nutzer schicken ihre Initiativbewerbung nicht nur an ein einzelnes Unternehmen, sondern an die gesamte Region.

„Die Online-Jobbörse ist eine innovative Maßnahme um qualifizierte Arbeitskräfte in die Region Oberpinzgau zu holen und wird uns helfen, die Zahl der unselbständig Beschäftigten in der Region zu erhöhen. Die teilnehmenden Unternehmen waren gezielt in der Einrichtung von „Komm-Bleib Top Jobs“ eingebunden und die Rückmeldungen waren sehr positiv. Jetzt gilt es unseren Pool österreichweit bekannt machen – in Kürze startet dazu die Bewerbung im Social Media Bereich“, zeigt sich der Oberpinzgauer Regionalverbandsobmann und Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler von „Komm-Bleib Top Jobs“ überzeugt.

Anwendung für Jobbörse

„Komm-Bleib Top Jobs“ ist einfach zu nutzen: Erstnutzer geben Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse auf jobs.komm-bleib.at an und laden ihren eigenen Lebenslauf als PDF oder im Word Format hoch. Der Nutzer kann seinen Lebenslauf jederzeit bearbeiten oder löschen, dazu erhält er ein Login-Passwort nach dem erstmaligen Hochladen seines Lebenslaufs. Die relevanten Daten aus den Lebensläufen werden anonymisiert gespeichert (Name, Geschlecht und Kontaktdaten sind für Unternehmen nicht ersichtlich).

Das „Auslesen“ der Lebensläufe ermöglicht eine im deutschsprachigen Raum einzigartige Software namens „OntoJob-System“, entwickelt vom Software Competence Center Hagenberg. Die Software kommt erstmals bei „Komm-Bleib Top Jobs“ zum Einsatz.

Anwendung für Unternehmen

Unternehmen, die bei „Komm-Bleib Top Jobs“ registriert sind, können gezielt geeignete Mitarbeiter in der regionalen Evidenzkartei finden. Personalverantwortlichen geben auf „Komm-Bleib Top Jobs“ in einem Suchfenster die gewünschten Eigenschaften des zukünftigen Mitarbeiters an. Das sind je nach Wunsch und Jobangebot dessen Beruf, seine Kompetenzen und Fähigkeiten, die Ausbildung oder auch die gewünschte Berufserfahrung.

Im Hintergrund durchsucht das „OntoJob-System“ die Lebensläufe der registrierten Jobsuchenden nach den jeweils gesuchten Eigenschaften. Im Anschluss erhält der Personalverantwortliche eine Auflistung und Reihung passender Bewerber (nach dem Grad der Übereinstimmung in Prozent gereiht) und kann die anonymisierten Lebensläufe einsehen.

Möchte ein Unternehmen im Anschluss einen geeigneten Jobkandidaten kontaktieren, vermittelt das „Komm-Bleib Office“ in Mittersill die Kontaktdaten weiter. Nutzen können diesen Service alle Komm-Bleib Partnerbetriebe wie z.B. Blizzard Ski kostenlos. Firmen die Komm-Bleib Partnerbetrieb werden wollen, können sich einfach an das Komm-Bleib Office wenden.

Komm-Bleib Office Oberpinzgau
Dipl. Geogr. Andreas Mühlbauer
c/o Stadtgemeinde Mittersill, Stadtplatz 1, 5730 Mittersill
E-Mail: office@komm-bleib.at
Web: www.komm-bleib.at

 

 

Über die Initiative Komm-Bleib
Im Frühjahr 2012 schlossen sich die Oberpinzgauer Gemeinden Bramberg, Hollersbach, Krimml, Mittersill, Neukirchen, Niedernsill, Uttendorf, Stuhlfelden und Wald zur Initiative „Komm – Bleib“ zusammen. Gemeinsam wollen sie qualifizierte Facharbeitskräfte zurück in den Oberpinzgau holen.

Denn alleine im Zeitraum 2001 bis 2010 hat die Region 6,4% seiner Einwohner durch Abwanderung verloren. Zielgruppe von „Komm-Bleib“ sind vor allem jene Oberpinzgauer, die nach der Ausbildung in die weite Welt gegangen sind. Partner von „Komm-Bleib“ sind die regionalen Leitstellen von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Arbeitsmarktservice. Finanzielle Unterstützung leisten die Sparkasse Mittersill Bank AG und das Leader-Projekt der Europäischen Union. „Komm-Bleib“ ist auf drei Jahre angelegt.

Bild: Radke / Abdruck honorarfrei

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Michael Sinnhuber

Michael SinnhuberPräsentationsoptimierer & Prezi Superheld, also solches Gründer & GF von http://mcprezi.com, einer Agentur für Präsentation & Prezi. Außerdem Gründer und Geschäftsführer von "mcsinn - sinnvolles online marketing" und gebürtiger Oberpinzgauer (Mittersill)! Obwohl ich mit 19 zum Studium nach Wien übersiedelt bin, habe ich stets engen Kontakt zu meiner Pinzgauer Heimat gehalten und intensiviere diesen seit meinem Sprung in die Selbstständigkeit wieder von Monat zu Monat. Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur Initiative KOMM-BLEIB, die vom Regionalverband Oberpinzgau zum Kampf gegen Landflucht & Fachkräftemangel ins Leben gerufen wurde.